Scritti giornalistici 1966-1995 PDF

Der zweitgeborene Moro hatte drei Brüder und eine Schwester. Er wuchs in einer scritti giornalistici 1966-1995 PDF Familie auf, die vom tiefen katholischen Glauben der Mutter geprägt war. Aldo Moro, der sehr religiös war, studierte ab 1934 Rechtswissenschaft an der Universität Bari, schloss 1938 summa cum laude ab und wurde anschließend Mitarbeiter der Universität. Nach dem Sturz Mussolinis 1943 begann sich Moro für Politik zu interessieren und gründete die Zeitung La Rassegna.


Författare: Sergio Atzeni.

Per la prima volta in versione integrale, le collaborazioni di Sergio Atzeni con la stampa periodica, isolana e nazionale: un corpus di circa cinquecento articoli, distribuiti lungo un trentennio.

Der Camera dei deputati gehörte er ab der ersten Sitzungsperiode 1948 an. Von Juli 1948 bis Januar 1950 war Moro Staatssekretär im Außenministerium. DC und blieb es bis Januar 1964. Bildung einer Mitte-links-Koalition mit der PSI ein. Nach der Parlamentswahl im April 1963 gelang es Moro beinahe, eine Mitte-links-Regierung zu bilden. Die Kabinettsliste stand bereits fest und das Programm war weitestgehend ausgehandelt, da verweigerte die PSI ihrem Vorsitzenden Pietro Nenni die Gefolgschaft und ließ die Koalition scheitern.

Von August 1969 bis Juli 1972 sowie von Juli 1973 bis November 1974 war Moro italienischer Außenminister. Juli 1976 war er noch einmal Ministerpräsident. Parlament von PSI und PSDI toleriert wurde. Sein Stellvertreter war der PRI-Politiker Ugo La Malfa. 1976 wurde Moro zum Präsidenten des Nationalen Rats der DC gewählt.

Aldo Moro wurde am Donnerstag, den 16. März 1978 von den Brigate Rosse entführt, als er sich auf dem Weg ins Parlament befand. Bei dem Überfall wurden seine fünf Leibwächter ermordet. Moretti und 17 weitere Mitglieder der Roten Brigaden wurden 1983 zu lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt. 2006 eröffnete die Staatsanwaltschaft wieder ein Verfahren zum Tode Moros, 2013 wurden erneut mögliche Verwicklungen aus Ausland und Politik untersucht. 2008 waren alle Verurteilten entweder entlassen oder, wie Moretti, Freigänger.

April 1983 tagte eine Untersuchungskommission spezifisch zum Tod Aldo Moros. Als Ausgangspunkt der Verschwörungsliteratur gilt Leonardo Sciascias L’affaire Moro von 1978, gefolgt von Robert Katz’ Days of Wrath 1980 und Sergio Flamignis Tela del ragno 1988. Der Kulturwissenschaftler David Moss urteilte 2012, die stark politisierte parlamentarische Untersuchungskommission sei weitgehend im Spekulativen geblieben. Die historische Aufarbeitung der inzwischen sämtlich verfügbaren Dokumente zur Moro-Entführung stehe an, nachdem die bisherige Beschäftigung mit dem Thema stark von politischen Intuitionen und Spekulationen geleitet gewesen sei. Aldo Moro hatte in einem seiner in Geiselhaft verfassten Briefe ausdrücklich darum gebeten, keine Vertreter von Staat, Behörden und Parteien an seinem Begräbnis teilnehmen zu lassen.

Jedes Jahr erscheinen mehrere Bücher und Aufsätze über Moro, im Jahr 2008 etwa mehr als 25 Bücher. Die meisten von ihnen beschäftigen sich nicht mit der Person und ihrem politischen Denken und Wirken, sondern mit dem Fall Moro, also der Entführung und Ermordung, sodass der Blick auf das übrige Leben bis heute verstellt ist. Eine Rekonstruktion der Ereignisse von der Entführung bis zum Mord, die auch ein kritisches Licht auf die damalige politische Klasse Italiens wirft. Der Spielfilm handelt von Journalisten, die einen Roman verfassen, in dem es unter anderem um die Ermordung Aldo Moros geht, kurz bevor die Roten Brigaden ihn wirklich ermorden wollen und deshalb die Journalisten verfolgen. Der Fall Aldo Moro, Regie: Michael Busse, Maria-Rosa Bobbi.

Der Film verweist auf die Verbindungen zwischen internationalen Geheimdiensten, katholischer Kirche und Mafia. Durch Umbenennung von Protagonisten und auch mittels Traumsequenzen versucht der Film, einen alternativen Verlauf der Ereignisse zu imaginieren. 2008: Il Divo, Regie: Paolo Sorrentino. Film über den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Giulio Andreotti, der Moro ebenfalls behandelt. 2012: Romanzo di una strage, Regie: Marco Tullio Giordana. Film über die vermeintliche Verschwörung bei Moros Geiselnahme.